Bio

Band | Musikanten


SASCHA [Gitarre, Gesang]
Der einzige Schöftland-Originalberner spielt sowohl die schrille Tele wie auch die dickbauchige Gibson. Wenn’s gut kommt mit Bigsby oder E-Bow. Und immer schön durch die Fender-Röhre. Mehr Geräte braucht er nicht, denn Sascha mags gern einfach und echt und schleppt nicht gern Material. Er liebt Americana, laute Riffs, schlaue Pickings und minimalistische Solos. Seine Stimmgewalt würde durchaus für den Leadgesang reichen, aber Sascha liebt auch das Understatement – doch: Wenn er sich fürs Bier entscheidet, imitiert er nicht nur alle schweizerischen, sondern auch viele deutsche Dialekte fehlerfrei und bringt Pointe um Pointe. Er ist der zuverlässigste und pünktlichste Schöftländer und vergisst selten bis nie einen persönlichen Gegenstand, was möglicherweise davon herrührt, dass er sich in seinem Leben neben der Musik darum kümmert, dass verschiedene Schiffe und Flugzeuge weltweit ihre Waren möglichst termingerecht abliefern.



ROLLI, STEFAN [Saxofon, Synthesizer]
Der studierte Saxofonist mag am liebsten das Bariton, weil man damit auch neben Gitarren und Schlagzeug bestehen kann, ohne dass es nach Jazzrock klingt. Das Keyboardspiel bezeichnet er selbst als sein Hobby, hat aber mittlerweile seine Sounds relativ gut im Griff und spielt sogar polyrhythmische Patterns mit zwei Händen. Musikalisch ist sein Wissen und sein Horizont so endlos wie seine Begeisterung für die Berner Young Boys. Daher verbringt er seine Freizeit entweder zuhause vor den Lautsprechern mit dem neusten gehypten Popalbum aus England oder einem Geheimtipp aus den 70er Jahren, an avantgardistischen und schlecht besuchten Konzerten oder sonntags in überfüllten Fussballstadien. Versteht sich von selbst, dass bei all diesen Tätigkeiten Freude und Enttäuschung nahe beienanderliegen und Rolli daher der launigste Schöftländer ist.



PATRIK [Schlagzeug]
genannt Pädi, ist so friedvoll und ruhig, dass ihn alle Leute aufrichtig mögen. Hinter den Trommeln und Becken geht’s aber richtig zur Sache: Er ist ein explosiv-expressiver Drummer mit dem untrüglichen Gespür für den richtigen Beat im richtigen Songteil. Sein dynamisches Spektrum ist so gross wie sein praktisch-tontechnisches Wissen: Nicht nur das Schlagzeugspiel hat Patrik von der Pike auf gelernt, sondern auch das Bedienen von diversen digitalen und analogen Geräten und das Mischen von Tonspuren. Er ist ein vielbeschäftigter Mann, der als einziger der Schöftländer ein Tonstudio besitzt, in dem er regelmässig Aufträge ausführt, wenn er nicht gerade im Bärenkostüm auf der Theaterbühne den Gong schlägt. Ausserdem ist er das Bandmitglied, dessen Wohnort Schöftland AG am nächsten liegt.




KASPAR [Bass, Gesang]
Der jüngere Bruder von Floh ist seit über 10 Jahren dessen Bassist, unzimperlichster Kritiker und treuester Helfer. Er ist ausgebildeter Jazz- und Unterhaltungsmusiker, Improvisator und Komponist, viel unterwegs und setzt die Basstöne auch mal so, dass sie sich nur widerwillig in die gängigen Harmonieschemata einfügen. Wenn er zuhause ist, verdient er sich nachts in einer Zivilschutzanlage ein Zubrot als Betreuer von Flüchtlingen aus aller Welt oder kümmert sich um seine kulinarische Weiterbildung. Er war als einziger Schöftländer mal an einer Uni und verfügt über einen grossen Zitatenschatz, was manchmal dazu führt, dass er den Mund etwas voll nimmt. Kaspar ist das Bandmitglied mit den schlechtesten Manieren: Er raucht, trägt Lederstiefel mit Metallbeschlägen, rasiert sich selten und zeigt anderen Verkehrsteilnehmern auf deutschen Autobahnen auch mal den Vogel. Er sorgt bei Schöftland immer dann für Unruhe und Provokation, wenn es nötig ist.



FLOH [Gesang, Harmonium, Gitarre]
Floh schreibt, spielt, spricht, singt und malt für Schöftland und denkt auch dann noch über Schöftland nach, wenn andere längst damit aufgehört haben. Er ist also nicht nur Texter, Harmoniumtreter, Gitarrenschrammler und Hauptsänger sondern auch administratives Organ und Motor von Schöftland. Das alles ist zeitraubend und nicht besonders lukrativ. Aber Floh hat mit 25 Jahren beschlossen, Künstler und Musiker zu werden und hat auch noch mit bald 30 Jahren Spass daran, fast alles darumherum selber zu machen. Den Leuten, die sich regelmässig stirnrunzelnd bei ihm erkundigen, wann er denn endlich eine feste Stelle annehmen würde, hat Floh noch viele weitere zeitraubende Tätigkeiten vorzuweisen: Er fabriziert des öftern Flyers, CD-Covers oder Plakate für andere Musiker, malt Bilder für Wohnzimmerwände, mäht Rasen und unterrichtet immer wieder Schulkinder jeder Altersstufe in allen erdenklichen Fächern in unzähligen Schulhäusern. Natürlich gegen Bezahlung.